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Chronik Weißtaler Männergesangverein

Niederdielfen 1924 e.V.

Im Rödger Wald war Holzauktion
Wie alljährlich, so fand auch im Jahre 1924 im Rödger Wald der Verkauf von Brennholz statt, zu dem sich die Interessenten aus Niederdielfen und Umgebung versammelten.
Zu diesem Anlaß hatte sich auch eine Gruppe junger Männer eingefunden, die anschließend auf dem Heimwege im Gasthaus Klur zu Niederdielfen einkehrten, um traditionsgemäß dieser festlichen Bege-benheit den üblichen Nachdruck zu verleihen. Es dauerte nicht all zu lang, bis man nach kurzer Aus-sprache, ob der eine teuer und der andere billig gekauft habe, zum gemütlichen Teil überging. Unter den Anwesenden war auch ein Junglehrer namens Josef Jakobs von der katholischen Schule, welcher sich als guter Klavierspieler und Humorist entpuppte. So sollte dann auch dem Lieben, Guten, Schönen ein frohes Lied ertönen. Es reihte sich ein Lied an das Andere, und weil es so schön klang, wurde der Vorschlag gemacht, einen Quartettverein zu gründen. Diese Idee wurde freudig begrüßt, und man vereinbarte, sich am 1. September im Gasthof Burgmann zu treffen. Inzwischen hatte sich die Sache schon herumgesprochen, und an dem fraglichen Abend fanden sich nachstehende Sangesfreunde ein, die sich an dem neuen Verein beteiligen wollten:
Ax Paul, Holdinghausen Ewald, Berg Josef, Kill Adolf, Bleeser Johann, Klein Gustav, Burgmann Paul, Knipp Hermann, Frank Gustav, Knipp Paul, Göntges Ludwig, Melzer Andreas, Göntges Willi, Pfeifer Otto, Görg Albert, Schmeck Josef, Heitze Heinrich, Schneider Paul, Heupel Albert, Schneider Wilhelm.
Als Dirigent hatte Herr Jakobs schon zugesagt und war daher ebenfalls anwesend. Herr Johann Bleeser war besonders eingeladen mit der Bitte, dem Verein mit einem entsprechenden Referat über Ziel und Sinn sowie alle weiteren, den Verein betreffenden Angelegenheiten den ersten Anstoß zu geben.
Nachdem Herr Bleeser seine Ausführungen beendet hatte, ging man sofort an die Arbeit. Den damaligen Bahnhofsvorsteher, Herr Josef Berg, wählte man zum Alterspräsidenten. Herr Berg nahm nun die Wahl des 1. Vorsitzenden vor. Von den zwei eingebrachten Vorschlägen fielen 16 Stimmen auf Johann Bleeser. Es wurden gewählt:
1. Vorsitzender:    Johann Bleeser
2. Vorsitzender:     Ewald Holdinghausen
Schriftführer:     Gustav Frank
Kassierer:     Paul Burgmann
Ordner:     Paul Knipp
Als Vereinslokal wählte man den Gasthof Burgmann. Die Gesangsstunden wurden auf Sonntag Mittags festgesetzt, damit diejenigen, die Nachtschicht hatten, auch immer dabei sein konnten. Den Verein taufte man auf den Namen "Weißtaler Männerquartett Niederdielfen". Die Zahl der Mitglieder wurde jedoch zusehends größer, und so änderte man nach kurzem Bestehen den Namen in "Weißtaler Männergesangverein Niederdielfen".
Am nächsten Sonntag sollte die Singtätigkeit beginnen; die Sänger waren erschienen, aber der Diri-gent war an dem Tage verhindert. Sangesbruder Bleeser ging dann zu dem alten Herrn Lehrer Jung und bat denselben, er möchte dem Verein doch aus der Not helfen und die erste Gesangstunde in Vertretung für Herrn Jakobs dirigieren. Herr Jung war sofort dazu bereit und übte ein kleines Jagdlied-chen ein. Dabei bekam er selbst Freude an der Sache und meldete sich als passives Mitglied im Verein an. Er war immer bereit, wo es galt, zu helfen und hat dem Verein bis zu seinem Tode die Treue gehalten.
Am darauf folgenden Sonntag war Herr Jakobs erschienen. Es begannen nun die regelmäßigen Gesangsstunden. Da sich die Sängerzahl von Woche zu Woche steigerte und die Gesangsstunden pünktlich besucht wurden, nahm der Verein einen kaum geahnten Auftrieb. Im nächsten Jahr (1925) beteiligte sich der Verein schon an einem Wettstreit in Netphen und erzielte den II. Klassen- und den I. Ehrenpreis.
Kurz vor dem Wettstreit ereilte den Verein eine niederschmetternde Nachricht.
Herr Lehrer Jakobs wurde zum 1.April 1925 von Niederdielfen nach Salvey im Sauerland Versetzt. Nun war guter Rat teuer.
Bis zum Wettstreit kam Herr Jakobs jeden Sonntag nach Niederdielfen zur Gesangsprobe und diri-gierte auch den Verein auf dem Wettstreit, wo anschließend von dem liebgewordenen Dirigenten ein schmerzlicher Abschied genommen wurde. An die Stelle von Herrn Jakobs trat nach kurzer Pause Herr Konrektor Dunker aus Siegen. Herr Dunker war ein alter Chorleiter, der auf allen Gebieten der Musik und des Gesanges bewandert war. Er verstand es, in kurzer Zeit einen guten Kontakt mit den Sängern herzustellen und sich das Vertrauen des Vereins zu erwerben.
Nun ging das Vereinsleben in altgewohnter Weise weiter. Einen Fahnenschrank stiftete Herr Direktor Melzer von der Dynamitfabrik in der Klabach. Herr Melzer war von Anfang an im Verein und ver-säumte, obwohl er passiv war, keine Gesangstunde und keine Veranstaltung. Nun fehlte aber noch die Fahne! Am 27. Februar 1927 fand eine außerordentliche Versammlung statt zwecks Anschaffung einer Fahne. Die Mittel hierfür sollten durch ein Preisschießen beschafft werden. Die Preise wurden alle gestiftet, und nun, nachdem Geld und Preise vorhanden waren, kaufte man eine Fahne zum Preis von 500,--DM. Die Frauen des Vereins stifteten eine Fahnenschleife, und das Fahnenweihfest fand am 31. Juli 1927 auf Burgmanns Wiese statt, auf der man ein großes Zelt aufgebaut hatte. Mit einem Festzug durch den Ort begann die Feier, an der sich zehn befreundete Vereine beteiligten.
Die Weihe nahm Herr Jung in feierlicher Weise vor. Anschließend sangen die Vereine je ein Lied, und am Abend gab es den üblichen Festball. So klang das gut verlaufende Fest aus, und der Verein mit seinen 40 aktiven und 49 passiven Mitgliedern freute sich, nun auch eine Fahne zu besitzen.
Im Jahre 1928 machte ein Sänger den Vorschlag, einen Dirigentenwechsel vorzunehmen. Hierzu lag absolut kein Grund vor, da das Verhältnis zum Dirigenten ungetrübt war. Es gab eine rege Ausein-andersetzung; der Antragsteller bestand auf Abstimmung und das Ergebnis war 20 Stimmen für und 21 Stimmen gegen Dunker.
Für den Dirigenten Dunker, der nun schweren Herzens den Verein verlassen musste, betraute man Herrn Musikdirektor Nebe mit der musikalischen Leitung des Vereins. Herr Nebe führte das Dirigat bis 1933.
Im Jahre 1928 legte Sangesbruder Bleeser seinen Posten als 1.Vorsitzender nieder. An seine Stelle wählte man bis zur nächsten Jahreshauptversammlung Sangesbruder Otto Pfeifer. Im Januar 1929 übernahm Sangesbruder Karl Pfennig die Leitung des Vereins bis 1933.
Im Zuge der in der damaligen Zeit auf jedem Gebiet durchgeführten Gleichschaltungen wurde unser Verein mit dem "MGV Cäcilia Niederdielfen" vereinigt. Diese von keinem der beteiligten Vereine gewollte Zusammenlegung in den neuen "Männer-Gesangverein Niederdielfen" brachte nicht die für einen Männer-Gesangverein erforderliche Harmonie. Es ist daher auch nicht schwer zu erklären, dass nach dem Kriege die Sänger des "MGV Cäcilia" ihre Selbständigkeit wieder herstellten.
Im Jahre 1950, nach ca. 17 Jahren, hatten sich zwei alte Weißtaler Sänger aus Flammersbach - Gustav Scheld und Adolf Hoffmann - vorgenommen, den Verein wieder zu neuem Leben zu erwecken. Sie suchten nach einem Dritten in ihrem Bund und stellten ihr Ansinnen an den Sanges-bruder Johann Bleeser. Nach längerer Überlegung nahm dieser die Sache nochmals in die Hand. Er schickte ein Rundschreiben an 35 noch bekannte Sänger und lud diese zu einer Besprechung nach Flammersbach ein.
Es erschienen nur sechs bis acht Männer. Mit denen war es jedoch nicht möglich, das Vorhaben zu beginnen. Der letzte Vorsitzende, Sangesbruder Karl Pfennig, war auch anwesend. Dieser machte den Vorschlag, eine Liste kursieren zu lassen und so unter der Bevölkerung zu werben. Mit dieser Liste machte sich sein Sohn G. Pfennig auf die Beine und meldete nach kurzer Zeit die stattliche Anzahl von ca. 60 Unterschriften.
Nun war man der Sache einen guten Schritt nähergekommen.
Einer Einladung zu einer Versammlung bei Stettner waren ca. 35 Sangesfreunde gefolgt, und an demselben Abend wurde der "Weißtaler MGV Niederdielfen" zu neuem Leben erweckt. Auf Vorschlag des früheren Vorsitzenden Karl Pfennig wählte man Sangesbruder Johann Bleeser zum
1. Vorsitzenden. Dann wurde der vollständige Vorstand gewählt.
Sangesbruder Johann Bleeser hatte vorher schon mit dem MGV Cäcilia Rücksprache genommen zwecks Rückgabe des noch vorhandenen Inventars. Man gab dem "Weißtaler MGV" sein Eigentum zurück, und die beiden Vereine gaben sich auch ein Versprechen, in Zukunft friedlich und in echter Sangesbrüderlichkeit nebeneinander zu leben. Als Vereinslokal stellte Oskar Stettner seinen Saal zur Verfügung. Die erste Probe dirigierte Herr Rektor Schenk von der evangelischen Schule, bis ein anderer Dirigent gefunden war.
Dann wurde als Chorleiter Herr Ernst Steinhorst aus Siegen verpflichtet, und bald war der "Weißtaler MGV" wieder in voller Blüte. Der Verein nahm den selben Rhythmus wieder auf wie ehedem. Es wurden wieder Wettstreite besucht, Konzerte gegeben, Familienfeiern abgehalten und der Verein nahm an verschiedenen Sängerfesten teil. Dies alles bezeugte eine hervorragende gesangliche Ent-wicklung des Chores.1951 veranstaltete der "Weißtaler MGV" ein Waldfest auf dem Schäfersplatz. Dieses Fest war insgesamt ein voller Erfolg. Aus diesem Grund beschloss der Verein, das Waldfest alljährlich zu wiederholen. In den folgenden Jahrzehnten hat sich das Waldfest zu einem traditionellen "Volksfest" entwickelt. Heute ist das Waldfest des "Weißtaler MGV" bis weit über die Grenzen des Weißtals bekannt.
Die Jahreshauptversammlung 1954 brachte eine Umstellung in der Vereinsführung. Der 1. Vor-sitzende Johann Bleeser stellte sein Amt zur Verfügung, da er aus gesundheitlichen Gründen den Verein nicht weiter führen konnte. Gewählt wurde Oskar Honig und im gleichem Zuge ernannte die Versammlung Johann Bleeser zum Ehrenvorsitzenden.
Nach kurzer Zeit nahm man auch einen Dirigentenwechsel vor. An Stelle des Chorleiters Steinhorst wählte man Herrn Musikdirektor Blume, der aber bei seinen vielen Vereinen die Wünsche des "Weißtaler MGV" nicht erfüllen konnte.
Im Juli 1955 übertrug man die musikalische Leitung dem bekannten Musikdirektor Erich Doerlemann. Dieser konnte den Verein gesanglich auf eine beachtliche Höhe bringen. Der Verein beteiligte sich daher in den letzten Jahren an vielen Wettstreiten und brachte mehrere 1. Preise nach Hause.
Leider mussten auch einige der aktiven Sänger in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen zu Grabe getragen werden. Dem Sangesbruder Heinz Görg folgten die Mitbegründer Paul Schneider und Wilhelm Zimmermann. Letzterer war langjähriger Schriftführer und Vorstandsmitglied. Einem tragischen Verkehrsunfall fiel Sangesbruder Gottlieb Klein zum Opfer. Dann musste Abschied genommen werden von Sangesbruder Karl Pfennig. Er war mehrere Jahre 1. und 2. Vorsitzender und hat maßgeblich das Leben des Vereins durch Wort und Tat mitgetragen.
Allen aktiven und passiven Sangesbrüdern, von denen der Verein Abschied nehmen musste, sei an dieser Stelle noch einmal gedankt.
Innerhalb der 3 Dorfgemeinschaften hat der "Weißtaler MGV" mit Liedvorträgen bei goldenen Hoch-zeiten, Altersjubiläen und sonstigen Gelegenheiten oft mitgewirkt. Auch heute erfolgen jährlich etwa 40 - 50 Auftritte.
Im Jahre 1957 wurde unter Regie von Sangesbruder Karl Reinschmidt in Niederdielfen ein Heimatfilm gedreht. Bei der Uraufführung im Januar 1958 zeigte sich dann der erste große Erfolg. Dieser Film ist im Laufe der Zeit zu einem echten Dokumentarwerk geworden.
Des weiteren ist noch die Theatergruppe erwähnenswert, welche in vielen Aufführungen beachtliche Erfolge erzielte.
Das 1962 in Essen ausgerichtete Bundessängerfest, an dem auch der "Weißtaler MGV" teilnahm, wird allen aktiven Sängern unvergessen bleiben. Im Rahmen der Siegerland-Chorgemeinschaft Doerlemann trug der Chor im Opernhaus Essen das Chorwerk "Der neue Hiob" von Hermann Reuter vor. Die in Essen verlebten Tage zeigten Allen sehr deutlich, welche große Kulturaufgaben in der heutigen Zeit den Chören gestellt ist. In Erkenntnis dieser gestellten Aufgabe will der Chor nach dem Leitspuch seiner Vereinsfahne
Sind wir von der Arbeit müde, ist noch Kraft zu einem Lied

sein Wirken in den Dienst des Liedes stellen.
1964 feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen. An 4 Tagen wurde gesungen und gefeiert. Der bunte und gut gestaltete Festzug bleibt Vielen noch lange in Erinnerung.
Im Jahre 1966 verstarb der Ehrenvorsitzender Johann Bleeser. Er war einer der Männer der ersten Stunde und hat über mehrere Jahre den Verein als 1. Vorsitzender bestens geführt.
Des weiteren musste der Tod der Mitbegründer bzw. Vorstands- und Ehrenmitglieder Paul Knipp, Adolf Hoffmann und Hermann Bruch beklagt werden, die 1964 bei der Gestaltung zur 40 -Jahr-Feier den Verein noch tatkräftig unterstützten. Alle drei waren bis ins hohe Alter aktive Sänger und betei-ligten sich rege am Vereinsgeschehen.
Im Sommer 1967 wurde die musikalische Leitung dem jungen Chorleiter Karl-Willi Harnischmacher übertragen. 2 Jahre später, im Oktober 1969, war der Verein unter Herrn Harnischmacher auf dem Wettstreit in Meinerzhagen erfolgreich und konnte in der Volksliederklasse zwei 1. und einen 2. Preis erringen.
Durch die Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden Oskar Honig, der 1972 plötzlich verstarb, konnte im August 1972 der Kinderchor der Hauptschule Niederdielfen dem "Weißtaler MGV" angeschlossen werden. Die alljährlich durchgeführten Konzerte wurden durch den Kinderchor unter Leitung von Herrn Oberthür und später von Franz Haring bereichert.
1973 übernahm der langjährige 2.Vorsitzender Karl Reinschmidt nunmehr die Führung des Vereins.
Im Jahre 1974 feierte der Verein sein 50-jähriges Bestehen. An 3 Festtagen waren 40 Chöre zu Gast. Herausragend war hier die Teilnahme des Jugendchors "Sarlinska Skolans Kör" aus Dargas/Finnland.
In den folgenden Jahren wurden regelmäßig erfolgreiche Konzerte mit Solisten und Gastchören dar-geboten. Aber auch die örtlichen Belange, wie z.B. Teilnahme an den Feiern zum Volkstrauertag, Freundschaftssingen der Sänger-Arbeitsgemeinschaft der Gemeinde Wilnsdorf usw. wurden regel-mäßig wahrgenommen.
Auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen mit dem Verein gab Herr Harnischmacher im Jahre 1981 seine Chorleitertätigkeit auf. Sein Nachfolger wurde der junge Chorleiter Gerhard Schneider aus Dreis-Tiefenbach. Unter seiner Regie war in den folgenden Jahren ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen. Die Sängerzahl stieg vorüber-gehend auf 50 Sänger.
Im Jahre 1983 konnte erfolgreich am Kreisleistungssingen teilgenommen werden; im folgenden Jahr ebenso am Bezirksleistungssingen. Darüber hinaus war die Teilnahme am Bundes-Leistungssingen im Jahre 1985 in Hagen von Erfolg gekrönt. Der Titel "Meisterchor im Sängerbund Nordrhein-West-falen" wurde dem "Weißtaler MGV" verliehen. Diese Anerkennung war für alle Sänger ein Ansporn für künftige gute Leistung.
1988 fand ein Chor- und Solistenkonzert mit Kammersänger Heinz Hoppe und allen Schneider-Chören im Gläsersaal der Siegerlandhalle statt. Auch die Teilnahme an einem international besetzten Wettstreit in Duiden/ Niederlande brachte dem Verein in seiner Klasse den 1. Platz und die zweit-höchste Tagespunktzahl ein. Im folgenden Jahr war der Frauenchor Bayer-Leverkusen unter Leitung von Bundeschorleiter Hermannjosef Rübben Gast des Vereins in der kath. Kirche Niederdielfen.
Im Januar 1989 vereinbarte der "Weißtaler MGV" eine Vereinssatzung und beantragte die Eintragung in das Vereinregister. Diese erfolgte im Juni 1989 und im gleichem Jahr erhielten wir die Gemein-nützigkeit vom Finanzamt anerkannt.
1990 reiste der Chor unter großer Anteilnahme der Weißtaler Sängerfamilie für 4 Tage nach Prag. In der dortigen Kirche "Maria unter der Kette" wurde gemeinsam mit dem gemischten Chor "Kormoni Sbor Nymburskeho Hla Holu" ein anspruchsvolles Konzert gegeben. Mit den Prager Freunden fand anschließend ein gemütliches Beisammensein mit dem Gedanken der Völkerverständigung statt. Das Konzert, die Feier mit dem befreundeten Chor sowie die Besichtigung der Prager Sehenswürdigkeiten wird unvergesslich bleiben.
Ein herausragendes Ereignis im Jahre 1991 war ein gemeinsames Chor- und Solistenkonzert aller Schneider-Chöre und der Südwestfälischen Philharmonie unter der Leitung von Dieter Roßberg, Generalmusikdirektor am Opernhaus Kiel. Als Gastsolisten wirkten die Sopranistin Marissa Xjini und der Bass Fritz Vitu vom Staatstheater Oldenburg mit. Im gleichen Jahr veranstaltete der "Weißtaler MGV" einen Lieder- und Opernabend in der Adolf-Saenger-Halle Niederdielfen. Als Stargast trat Kammersänger Karl Ridderbusch auf. Anlaß dieses Konzertes war das 10-jährige Chorleiter-Jubiläum von Gerhard Schneider beim "Weißtaler MGV". Des weiteren wurde Karl Reinschmidt, Vorsitzender des Vereins seit 1973, zum Ehrenvorsitzenden ernannt und nahm in dieser Eigenschaft die Ehrung von Chorleiter ADC/FDB Gerhard Schneider vor. Der neue Vorsitzende, Michael Spork, wiederum ehrte Karl Reinschmidt für jahrzehntelange Vorstandsarbeit.
Im Oktober 1992 nahm der "Weißtaler MGV" an den Elzer Chortagen in Elz bei Limburg teil. Der Chor errang in seiner stark besetzten Klasse den 2. Platz, außerdem ging der 2. Dirigentenpreis an Gerhard Schneider, der inzwischen zum Musikdirektor FDB ernannt worden war.
In der Weihnachtszeit richtete der Verein ein Chor- und Solistenkonzert in der Herz-Jesu-Kirche Niederdielfen aus. Als Solisten traten der Bass Christoph Stegmann sowie die Sopranistin Heike Taubenheim auf. Der Chor und die Solisten wurden an der Orgel begleitet von Prof. Klaus Michael Leifeld und Gerd Heupel
1993 waren Ivan Rebroff und die Bichelbacher Sangesfreunde zu Gast in Niederdielfen. In der vollbe-setzten Kirche - viele Sangesfreunde konnten leider keine Karten mehr erhalten - erlebten die Zuhörer den stimmgewaltigen Sänger mal als Solisten, mal in Begleitung der Chöre. Allen Besuchern war es ein unvergessliches Erlebnis und eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachts-fest.
Zum 70-jährigen Bestehen des "Weißtaler MGV Niederdielfen" wurde 1994 ein Gutachtersingen in der Adolf-Saenger-Halle Niederdielfen ausgerichtet. 16 Chöre mit fast 1000 Sängerinnen und Sängern aus ganz NRW konnten ihre gesanglichen Fähigkeiten dem Gutachter, Bundeschorleiter Gerhard Rabe, unter Beweis stellen.
Um auch die Frauen aktiv am Sangesleben teilnehmen zu lassen, wurde im gleichen Jahr von Sangesbruder Heinz Reichmann auf der Rückfahrt vom Delegiertentag in Dolgesheim bei Bad Kreuznach vorgeschlagen, einen Frauenchor im "Weißtaler MGV" zu gründen. Die Idee wurde von allen Mitfahrenden freudig begrüßt. Nach einigen Vorbereitungen verteilten die Sänger im Januar 1995 an alle Haushalte in Ober- und Niederdielfen sowie in Flammersbach einen Handzettel. Hierin rief der Verein alle interessierten Frauen und Mädchen auf, sich am 5. März im Gasthof Stettner zwecks Gründung eines Frauenchors zu treffen. Dieser Aufforderung kamen auch 45 Interessierte nach und somit war die Gründung des Frauenchors des "Weißtaler MGV" besiegelt. An den nächsten 3 Donnerstagen kürzte der Männerchor seine Proben. Die hierdurch gewonnene Zeit nutzte Chorleiter Gerhard Schneider als erste Proben des Frauenchors. Danach konnte der Vizechorleiter, Chordirektor FDB Franz Haring, als neuer Chorleiter des Frauenchors begrüßt werden. Seit dem hält der Frauen-chor ebenfalls am Donnerstag seine Proben ab, um sich durch Gesang von den Sorgen des Alltags zu befreien. Bereits am 7. Oktober des gleichen Jahres gab der gerade erst gegründete Frauenchor sein Debüt. Anlaß war ein Konzert des Eiserfelder Frauenchores in der gut gefüllten Kulturhalle am Richerfeld. Bereits 1 Monat später, am 5. November, erfolgte der zweite Auftritt vor großem Publikum. An diesem Tag veranstaltete der "Weißtaler MGV" ein Chor- und Solistenkonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Herz-Jesu-Kirche, Niederdielfen.
Vom 14.-18. Dezember 1995 fuhr der Männerchor des "Weißtaler MGV" nach Wien zum Inter-nationalen Adventsingen. An diesem Ereignis nehmen alljährlich an allen 4 Adventwochenenden etwa 80 Vereine aus aller Welt teil. Die Auftritte im Altenheim, in der Alt Lerchenfeld Kirche und im Rathaus der Stadt Wien waren für alle die herausragensten Ereignisse. Darüber hinaus wurden den Beteiligten durch Besichtigungen, Rundfahrten und geselligen Abenden ein Hauch von der Mozart-Stadt vorge-stellt.
Im April 1996 veranstalteten alle Chöre unter der Leitung von Musikdirektor Gerhard Schneider ein Benefiz-Konzert in der Kirche zu Dreis-Tiefenbach. Der Gesamterlös wurde der Stiftung "Spastisch gelähmter Kinder" zugedacht. Diese Veranstaltung fand in der Bevölkerung eine große Resonanz.
Am 12. Mai 1996 richtete der "Weißtaler MGV" erneut ein Gutachtersingen aus, diesmal jedoch im Gläsersaal der Siegerlandhalle in Siegen. An dieser Veranstaltung nahmen neben den 11 Chören aus NRW, die ihren Titel "Meisterchor im Sängerbund NRW" im Juni ebenfalls im Gläsersaal verteidigen wollten, auch der "Frauenchor des Weißtaler MGV" mit großem Erfolg teil. Der Gutachter, Bundes-chorleiter Gerhard Rabe, bestätigte dem Chor ein sehr gutes Klangbild, klare und deutliche Aussprache sowie ausgezeichneter Rhythmus. Wie zum Beweis dieser Aussage nahm der Frauen-chor als Gast bei den Konzerten des MGV Concordia Haigerseelbach am 3. November und des MGV Heimatliebe Würgendorf am 22. Dezember d.J. teil.
Ein weiteres Erlebnis in 1996 war die Fahrt des Frauenchores zum Internationalen Adventsingen nach Wien. Gesangliche Vorträge in einem Altenheim und die Mitgestaltung einer Messe in der Votivkirche zählten zu den Höhepunkten. Zum Abschluss trafen sich alle Chöre zum großen Abschlusssingen im Wiener Rathaus. Die Anwesenheit in Wien wird für alle Sängerrinnen und Begleiter ein unvergess-liches Erlebnis bleiben.
Im März 1997 richtete der "Weißtaler MGV" ein Frühjahrskonzert in der Adolf-Saenger-Halle in Niederdielfen aus. Neben unseren beiden Chören traten noch die Musikkapelle Irmgarteichen, der Solist Dieter Rein, Bass, und Stefan Görg am Klavier auf. Zum Vortrag gelangten sowohl Heiteres als auch Besinnliches aus Oper und Operette.
Im Juni d.J. nahm unser Frauenchor an einem Wettstreit in Niederdresselndorf teil. In ihrer Klasse belegte der Chor den 2. Platz und konnte mit ihrem 1. Pokal die Heimreise antreten. Der Männerchor fuhr am 29. Juni gleichfalls zu einem Wettstreit nach Ober-Olm. In seiner Klasse und im höchsten Ehrensingen konnte der 2. Platz erzielt werden. Außerdem erhielt der Chorleiter den 2. Dirigenten-preis.
Ein Tagesauflug führte viele Vereinsmitglieder im September 1997 mit einem großen Gelenkbus zuerst nach Idar-Oberstein. Nach einer Orts-Rundfahrt mit mehreren Besichtigungen und Besuch der Felsenkirche ging es weiter nach Bruttig-Fankel, einem kleinen Weinort an der Mosel. Hier konnten wir im Haus Rebstock an einer Weinprobe teilnehmen. Zur Freude aller Anwesenden trugen wir mit beiden Chören beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Musik und Tanz noch einen kleinen Gesangwettstreit mit dem Gebirgschor Garmisch-Partenkirchen aus, der zufällig zur gleichen Zeit im Rebstock verweilte.
Der November brachte für den "Weißtaler MGV" eine Teilnahme am Crombacher Weihnachtsmarkt mit sich. Unter Leitung von Franz Haring gab es sowohl Liedvorträge des Männer- und Frauenchors als auch ein gemeinsamer Auftritt beider Chöre. Der Erlös dieser Veranstaltung wird karitativen Zwecken gestiftet.
Zum Jahresabschluss erfolgte noch einmal ein Konzert. In der Herz-Jesu-Kirche Niederdielfen konzertierten wir mit unseren beiden Chören, dem MGV Freude Grissenbach und dem Frauenchor Bayer-Leverkusen ein geistliches Konzert zur Vorweihnachtszeit, begleitet von Harald Jüngst an Orgel und Klavier.
Im Februar und im März 1998 konnte Prof. Michael Leifeld zu einer Stimmbildung für beide Chöre gewonnen werden. Im Mai d.J. trat der Männerchor vor einer Sportveranstaltung im Siegener Leimbachstadion auf. Zum 75-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Wilnsdorf, Löschzug Flammersbach, ließ es sich der "Weißtaler MGV" nicht nehmen dem Jubilar musikalisch zu gratulieren. Am Festkommers trugen beide Chöre einige Lieder vor. Außerdem beteiligte sich der Verein mit 3 Festwagen am großen Festzug.
Sein 75jähriges Jubiläum feierte der Weißtaler MGV in 1999. Dies war Grund genug für mehrere über das Jahr verteilte Veranstaltungen. Am 19. März fand das Festkommerz statt. Alle Orts-vereine überbrachten ihre Glückwünsche, außerdem überreichte Hermann Otto, Vorsitzender des Sängerkreis Siegerland e.V., die Ehrenurkunde des Deutschen Sängerbundes. Musikalisch gratu-lierten die örtlichen Chöre sowíe die Jagdhornbläsergruppe Weißtal, der Spielmannszug Blau-Weiß-Dielfen sowie der Posaunenchor des CVJM Flammersbach. Am nächsten Tag richtete der Verein den Zuccalmaglio-Volkslieder-Wettbewerb in Schulzentrum Niederdielfen aus. Hierzu waren 23 Chöre aus NRW mit ca. 900 Sängerinnen und Sänger erschienen. Am 24. April beteiligte sich der Frauenchor am Konzert des MGV Heimatliebe Würgendorf anlässlich dessen 75jährigen Bestehens. Zwei Wochen später, am 9. Mai konzertierten beiden Weißtaler Chören sowie Prof. Klaus Michael Leifeld mit der Sopranistin Petra Krause in der Adolf-Saenger-Halle. Im Jubiläumsjahr hatte der Verein nach reif-lichen Überlegungen den Bau eines eigenen Sängerheims beschlossen. Der erste Spatenstich fand am 15. Juli statt. Ein weiteres Novum fand am 3. September im SGV-Wanderheim, Flammersbach, statt: anlässlich des 60. Geburtstages von Helge-Dieter Müller, förderndes Mitglied des Weißtaler MGV, wurde der Männerchor erstmals von einer Frau dirigiert: Stephanie Kölsch, Vize-Chorleiterin des Frauenchors, sprang für die verhinderten Chor- und Vizechorleiter ein. Am 18. September konnte der Weißtaler bereits Richtfest für sein Sängerheim feiern. Da an diesem Tag auch der Gemischte Chor Cäcilia Niederdielfen sein 25jähriges Bestehen in Form eines ARGE-Singens feierte, musste das Richtfest zurückstecken, da selbstverständlich beide Chöre dem Bruderchor gesanglich gratulierten Am 28. Oktober konnte Gerhard Schneider seine erste Probe mit dem Frauenchor durchführen, da der bisherige Chorleiter, Franz Haring, gekündigt hatte. Sein zweites Jubiläumskonzert gab der Verein am 28. November in der Herz-Jesu-Kirche, Niederdielfen. Als Gast konnte diesmal das Berliner Vokalensemble Carl-Maria-von-Weber begrüßt werden.

Das Jahr 2000 sollte für den Weißtaler MGV ruhiger verlaufen, um sich von den Anstrengungen des Jubiläumsjahr 1999 erholen zu können. Trotzdem wurde am 3. April ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte geschrieben: nach nur 9 Monate Bauzeit durch die Vereinsmitglieder konnte an diesem Tag das eigene Sängerheim bezogen werden, die erste Chorprobe im Sängerheim fand am 6. April statt. Bei einem Tag der offenen Tür am 14. Mai hatten alle Interessierten Gelegenheit, das Sängerheim anschauen und als Mietobjekt für private Feiern in Betracht zu ziehen. Natürlich wurden die Besucher den ganzen Tag über verpflegt, außerdem gab es einen Basar und einen Flohmarkt. Nach der erfolgreichen Ausrichtung des Zuccalmaglio-Volkslieder-Wettbewerbs im vergangenem Jahr nahm am 24. Juni 2000 der Männerchor in Wesel selbst an einem solchen Wettstreit teil. Mit den Noten sehr gut, sehr gut, gut und noch einmal sehr gut erzielte der Chor die viert-höchste Gesamtpunktzahl der 18 teilgenommenen Chöre. Vom 6. – 8. Oktober machte der Verein einen Ausflug nach Freiburg. Hier hatte jeder Gelegenheit, neben der Stadt auch den Titisee, den Feldberg, den Schluchsee sowie Colmar in Frankreich zu besichtigen. Am 2. Dezember wurde von den Ortsvereinen der 1. Dielfer Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Der Weißtaler MGV beteiligte sich durch den Ver-kauf von Bratwürstchen. Der Reinerlös wurde einem karitativen Zweck gespendet.

Am 5. Mai 2001 organisierte der Verein in der Adolf-Saenger-Halle, Niederdielfen, ein Gutachtersingen. Es beteiligten sich 11 Chöre, darunter auch der noch sehr junger Weißtaler MGV Frauenchor. Ihm wurde eine erfreuliche Gesamtleistung bestätigt mit dem Hinweis, auf dem richtigen Weg zu sein. Nur 10 Tage später, am 19. Mai, gaben die Weißtaler ein Frühjahrskonzert in der Adolf-Saenger-Halle. Es war dem Chorleiter Gerhard Schneider gewidmet, der in diesem Jahr dem Männerchor nunmehr seit 20 Jahre vor-steht. Hierzu konnte auch Albert Demer –ehemaliger Solist der Mainzer Hofsänger- verpflichtet werden. Einen weiteren Höhepunkt für den Frauenchor gab es am 10. Juni: der Chor nahm am Zuccalmaglio-Volkslieder-Wettbewerb in Schmallenberg teil und erhielt für die vorgebrachten Lieder die Noten gut, sehr gut, sehr gut und noch einmal sehr gut. Somit können beide Chöre des Weißtaler MGV sich Volkslieder-Leistungschor des Sängerbundes NRW nennen. Im November 2001 nahmen die Bemühungen des Vorstandes, einen Kinderchor zu gründen, Gestalt an: auf Einladung des Weißtaler MGV kamen die Kinder der Kindergärten Flammersbach, Niederdielfen und Anzhausen ins Sängerheim. Außerdem wurde eine Werbeprospekt gedruckt und in den Schulen und Kindergärten ausgelegt. Ziel war es, Kinder ab 3 Jahre zu einem Gründungstreffen im Januar 2002 zu gewinnen. Am 2. Weihnachtstag veranstaltete der Sängerkreis Siegerland zum Abschluss seines 75. Geburtstages ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Aktion Nachbarn in Not Zu den vielen Chören gehörten auch  der Frauuen-  und der Männerchor des Weißtaler MGV. Außerdem traten der Bläserchor Geisweid, die afrikanischen Trommelgruppe Nananoum, die Sängerjugend des Sängerkreises Siegerland sowie Prof. Klaus Michael Leifeld mit der Sopranistin Julia Huntgeburth auf.

Am 12. Januar 2002 fand im Sängerheim eine Informationsveranstaltung für einen noch zu gründenden Kinderchor statt. Wegen des großen Interesse konnte die erste Probe der Kinder bereits am 15. Januar mit rd. 60 Kindern durchgeführt und der Kinderchor gegründet werden. Die Kinder selbst gaben dem Chor den Namen ‚Weißtaler MusiKids’. Am 5. Mai 2002 hatte der Frauenchor einen ganz besonderen Auftritt: die Gemeinde der Erlöserkirche in Siegen suchte händeringend einen Chor zur Mitgestaltung des Konfirmationsgottesdienstes. Da sich kein Siegener Chor bereit fand, sprang der Frauenchor in die Presche und unterstützte die Feier mit einigen Liedern. Am 22. September nahm der Männerchor am Weinpreissingen in Ober-Olm bei Mainz teil. In seiner Klasse errang der Chor den 1. Klassenpreis, den 1. Höchsten Ehrenpreis, den 1. Dirigentenpreis sowie den 1. Klassen-Ehrenpreis. Zur Belohnung gab es 260 Flaschen Mosel-Wein. Zum diesjährigen Konzert hatten die Weißtaler am 15. Dezember in die Herz-Jesu-Kirche, Niederdielfen, eingeladen. Als Gäste traten Dr. Lutz Schneider als Vertreter für den verhinderten Prof. Klaus Michael Leifeld und Petra Krause als Ersatz für die erkrankte Julia Huntgeburth auf. Außerdem hatte hier der neu gegründete Kinder-chor Weißtaler MusiKids ihren ersten Konzertauftritt.

Zur Jahreshauptversammlung am 17. Januar 2003 wurde eine Änderung der Vereinssatzung sowie eine Wahlordnung beschlossen. Wichtigste Änderung: der halbe Vorstand wurde in diesem Jahr erst-mals für 2 Jahre gewählt, die zweite Hälfte weiterhin für 1 Jahr. Ab dem Jahr 2004 läuft die Amtzeit der gewählten Vorstandsmitglieder generell 2 Jahre. Die nächsten Monate verliefen ruhig, abgesehen von den vielen Ständchen für Geburtstage, Silberne und Goldene Hochzeiten sowie dem alljährlich am 2. Wochenende im Juli stattfindendem Waldfest. Der GV Concordia Frohsinn Klafeld richtete am 28. September ein Konzert aus. Hier beteiligten sich sowohl der Männer- als auch der Frauenchor. Am 12. Oktober konzertierte die Sängerjungend Siegerland im Gläsersaal der Siegerlandhallen. Die Weißtaler MusiKids hatten hier Gelegenheit, ihren Fortschritt seit der Gründung im vergangenem Jahr zu demonstrieren. Vom 17. – 19. Oktober machte der Weißtaler einen Ausflug in Frankenland. Das Angebot umfasste

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